RETTER
in Not… aber mehr dazu später 😉
Heute war früh «Tagwach», wollten wir doch das schöne Wetter auskosten. Später am Nachmittag war Regen angesagt.
Zuerst fuhren wir durch das Fischerdorf «Killybegs» mit seinen riesigen Booten, welche letzte Nacht noch ausliefen.
Ob wir heute gut vorankommen werden, war noch etwas unklar. Im ganzen Land herrscht zurzeit grosse Unruhe, speziell wegen dem «Gringo änet em Teich»… und die damit verbundenen steigenden Benzinpreise. Es wurden alle mobilisiert, um in «Dublin» mit Fahrzeug Konvois zu demonstrieren.
Wir genossen aber erst Mal die schöne Stimmung, die der Tag brachte.
Bei Sonnenschein und blauem Himmel sieht halt alles schon etwas schöner aus.
Bei «Murvagh Beach» wurden wir von einem lustigen, älteren Herrn begrüsst. Dieser wollte uns eine Probelektion mit seinem Golfschläger, für 10 Euro, anbieten und machte sonst noch ein paar Spässe. Ganz folgen konnten wir ihm nicht, aber er hatte seinen Spass und wir auch. Generell sind die Menschen hier sehr aufgeschlossen und immer für einen Schwatz zu haben. Der Herr zottelte mit seinem Golfschläger in Richtung Strand davon, machte noch ein paar Turnübungen und wir machten uns auf an den Beach, für einen kurzen Morgenspaziergang.
Kurz darauf ging es auch schon weiter nach «Rossnowlagh», wo wir den Surfern zuschauten. Leider herrschte hier ein kleines Verkehrschaos, so dass wir nicht lange bleiben konnten, weil Parkmöglichkeiten für grössere Fahrzeuge bei der Planung irgendwie vergessen gegangen sind.
Unser heutiger Roadtrip führte uns immer wieder durch farbige kleine Dörfer 😊
Wir wollten aber mehr von der Natur sehen und so machten wir uns auf zur «Fairy Bridge»
Und beobachteten die Wellen, die sich gegenseitig in die Höhe trieben.
B hätte hier stundenlang stehen können, um zuzuschauen wie sich die gewaltigen Wellen von zwei Seiten über Kreuz gegenseitig aufbauten oder eben auslöschten. Wir hatten jedoch noch so das eine oder andere auf der «todo» Liste, speziell wegen dem schönen Wetter. Also nahmen wir ihn ins Schlepptau und liefen zurück zu unserer «Lulu»
Und so führte uns der nächste Stopp zum «Mullaghmore Cliffs Viewpoint» mit dem «Castle Cassiebawn» im Hintergrund.
Weiter ging es «on the road» und schon konnten wir «Ben Bulben» in seiner vollen Pracht bewundern.
Wir starteten einen Versuch da hochzukommen. Die Strassen wurden uns jedoch zu eng und so wendeten wir, als es noch möglich war. Immer schön auf das Bauchgefühl hören… 😉 mindestens B war ziemlich erleichtert als unser Navigations- und Kommandoposten, namens S, zum Rückzug einlenkte 😉
Kurz mal die Karte konsultiert und schon war ein neues, spannendes Ziel gefunden.
Unterwegs, rannte dann dieses süsse Lämmchen direkt vor uns auf der Strasse rum. Da mussten wir stehen bleiben und eingreifen.
B der «Retter in Not» hob es über den Zaun und vereinte es wieder mit seiner Mutter und seinen Geschwistern.
Kurz darauf erreichten wir den «Raghly Cliff Walk». Heute jagte echt ein Highlight das andere.
Zurück bei «Lulu» begann es dann, wie angekündigt, zu Regnen und so machten wir uns auf in Richtung «Sligo». Erstens hatten wir Hunger und zweitens war bei Regen ein «Waggel» durch die Stadt genau das Richtige.
Wir gönnten uns ein spätes Mittagessen in einem Pub bevor es nach einem kurzen Einkauf auf Stellplatz suche, ging.
Von den Staus wurden wir verschont, unsere Womi Nachbaren nicht, es muss ein ziemliches Ghetto gewesen sein rund um «Dublin». Wir auf dem «Wild Atlantic Way» wurden verschont. Morgen werden wir aber trotzdem den ersten Halt bei einer Tankstelle abhalten… man weiss ja nie was die nächsten Tage noch so bringen…
Alles Liebe BLS
Ach ja, L versuchte sich heute noch als Vloggerin 😉 muss mal schauen ob ich das hier irgendwie verlinken kann 😉


