ROADTRIP SPANIEN 2026,  WOMI

WENN…

dazu später mehr 😉

Heute stand mal wieder ein «Trainingslager» Tag an 😊

Ausgesucht hatten wir uns die «Ruta del Cares». Auch hier machte es keinen Sinn mit unserer «Lulu» ins Tal hochzufahren. So beschlossen wir, uns auf unsere Velos zu schwingen und die ersten Höhenmeter mit diesen unter die Räder zu nehmen. Es gäbe einen Bus, dieser fährt jedoch nur 1x pro Stunde und wir hatten keine Lust uns nach dem Busfahrplan zu richten und mit hundert anderen in den Bus zu quetschen.

So wärmten wir uns mit einer kurzen, aber steilen Velotour auf, für das was noch kommen würde 😉

Mit Wanderschuhen Rad zu fahren ist auch mal eine neue Erfahrung.

Am Ausgangspunkt der Wanderung wurden wir von ein paar Ziegen begrüsst. Diese fixierten sich sogleich auf unsere verschwitzen Beine… muss lecker sein, ein bisschen Salz in Kombination mit Sonnencreme 😉

Die erste Etappe führte einen ziemlich steilen Pass hoch.

Ja, bereits hier kamen wir, zum zweiten Mal, ordentlich ins Schwitzen.

Die Aussicht jedoch unbezahlbar!

Nun schlängelte sich der Weg entlang der Schlucht.

Ab und zu kamen ein paar Steine runter… ausgelöst von den Ziegen die sicher oberhalb des Weges aufhielten. Nicht ganz ungefährlich, aber wir hatten Glück. Die Steine gingen ca. 15m hinter uns runter. D.h. 5 Sekunden früher wäre es eventuell heikel geworden. Aber hey, das gehört dazu und wir waren glücklich hat es niemanden getroffen.

Und wir entdeckten sogar eine kleine (wobei doch grössere als unsere Exemplare) Echse.

Entlang dem Weg gab es einen Wasserlauf. Wie man sie hier nennt, wissen wir nicht aber von «Madeira» kennen wir sie als «Levada». Im Wallis die «Suonen».

L kletterte natürlich sogleich hoch und füllte eine Wasserflasche.

Das Wasser war mega kalt aber extrem erfrischend!

So lies es sich doch viel besser weiter wandern 😊

Nach einer Weile gab es dann zusätzlich kleine Tunnels, wo wir etwas Schatten finden konnten.

Bei der «Ruta del Cares» handelt es sich um einen 12km langen Weg durch die Schlucht. Kommt man auf der anderen Seite raus muss man leider wieder zurück wandern oder gönnt sich ein Taxi… Die Fahrt ist aber um die 100Km rund um den ganzen Berg herum. Viele Spanier machen es jedoch so, dass 2 Familien gleichzeitig Starten, eine in «Poncebos» und eine in «Cain». In der Hälfte, wenn man sich trifft, werden dann die Autoschlüssel getauscht. Für uns etwas schwierig aber ist doch eine tolle Idee.

Wir beschlossen nach etwas mehr als der Mitte umzudrehen. Wussten wir doch bereits, was noch alles auf dem Rückweg auf uns zukommt, und L drohte «WENN mr itz nid umkehre fahni afa singe»… das war ein Argument oder eher eine Drohung 😉Bei ihrem letzten Sing Test in der Schule bekam sie die Bewertung «Trifft die Töne selten» und ja, das hat was 😉

Auch auf dem Rückweg verschwand L noch einmal… in der «Levada».

Die Bilder von der Rückwanderung ersparen wir euch… nicht dass ihr 2x dieselben anschauen müsst 😉

Die letzte Etappe war dann die «Velowanderung» 😉wir waren jedoch froh konnten wir unsere «Velos» so nahe am Startpunkt abstellen und mussten nicht noch 2-3 Kilometer bis zum Auto laufen 😉

Es war einfach nur uuuuuunglaublich schön! Eine Wanderung, welche wir allen empfehlen können, falls ihr mal im «Picos de Europa» Nationalpark seid!

Zufrieden, frisch geduscht und glücklich zurück auf dem Campingplatz geniessen wir nun unseren wohlverdienten Apéro.

Liebe Grüsse aus den «Picos de Europa» und «Hopp Schwiiz» 😉

BLS

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