SIGHISOARA
Wir wurden erneut mit strahlend blauem Himmel geweckt. Ach was haben wir doch für ein Glück. So räumten wir all unsere 7 Sachen zusammen und starteten unsern Tag im nahen «Medias» mit einer kleinen Stadtbesichtigung. Aber irgendwie wurden wir gar nicht so richtig warm mit der kleinen Stadt. Weshalb, erklären wir weiter unten.
Ein weiteres schnuckliges Dörfchen irgendwo in den Pampas.
Mit einem so was von schiefem Kirchenturm, das einem fast Angst wurde.
Aber auch dieses Dorf hatte seinen Charme…
… und auch eher bedenkliche Strommasten 😉
«Medias» war aber eher ein Warm-up unser eigentliches Ziel folgte nach knapp 1ner Stunde «Sighisoara». Aber was wir noch erwähnen wollten, als wir aus «Medias» rausfuhren, bemerkten wir, dass wir den eigentlich historischen Teil der Stadt gar nicht gesehen haben… ☹
In «Sighisoara» kamen wir aus dem Staunen kaum raus… ein Gebäude war schöner als das andere.
All die farbigen Fassaden, einfach unglaublich.
So auch heute wieder «Foto Spam» vom schönsten.
Nein, wir haben nicht jede Ecke fotografiert…
es lohnt sich, hier selbst noch ein Besuch zu planen 😉
Ja, wir wiederholen uns aber «Rumänien» überrascht uns jeden Tag erneut!
Und hier noch die Auflösung der Frage nach der deutschen Sprache. Denn auch in dieser Stadt waren alle Strassen neben Rumänisch mit Deutschen Namen angeschrieben. Also haben wir kurz recherchiert. Kurzfassung: Anscheinend wurden viele Deutsche aufgrund eines Aufrufs des damaligen rumänischen Königs in dieses Gebiet gerufen, um die Ostgrenze zu schützen und das Land fruchtbar zu machen. Als Dank durften sie sich zu einem Orden zusammenschliessen und Städte gründen. So entstand «Siebenbürgen», welches sich aus sieben Städten zusammenfasste. Fortan lebten die hier genannten «Sachsen» Jahrhunderte lang unter der rumänischen Bevölkerung und hatten gewisse Rechte, wie eben auch, dass Strassennamen und Städte immer auch in deutscher Schrift bezeichnet werden durften. Was uns ebenfalls aufgefallen ist, dass an den Schulen, was beim Vorbeigehen durch die offenen Fenster zu hören war, auch in Deutsch unterrichtet wird. Es scheint, dass die Sprache auch heute noch weitverbreitet und gelernt wird.
Wir genossen ein leckeres Mittagessen… begleitet von einer gewaltigen Wespen Attacke so das S sich kurzerhand in Sicherheit flüchtete und das restliche Mittagessen innerhalb des leeren Restaurants genoss. Temperaturmässig ist es hier zurzeit super angenehm, weder zu kalt noch zu heiss und man kann sich den ganzen Tag leichtbekleidet draussen aufhalten. Erst am Abend wird es relativ schnell kühler und in der Nacht haben wir je nachdem, wo wir sind so um die 6-7 Grad. Aber alles in allem haben wir ein riesiges Glück mit dem Wetter und es soll die kommenden Tag auch noch so bleiben 😉
Nun starteten wir unsere letzte Tagesetappe. Der Kühlschrank musste mal wieder gefüllt werden da wir in den nächsten Tagen noch was geplant haben… und ein wenig Ausrüstung für ein kleines Abendteuer musste auch noch besorg werden 😉
Das letzte Stück führte dann mit einer traumhaften Kulisse in Richtung Stellplatz. Heute mit der Variante… man spendet einfach, was man will 😊 und bekommt einen wunderschönen einfachen Stellplatz nahe an unserem ersten Fixpunkt von morgen. Ach wie herrlich unkompliziert die Rumänen doch sind.
Alles Liebe und gute Nacht,
BLS
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