ROADTRIP FRANKREICH 2025,  WOMI

SCHIEFF

«Yuki» hatte heute noch immer keine Freude an seiner Morgenrunde. Flattern die Ohren nach hinten vom Wind, ist das gar nicht sein Ding 😉

So fiel die Runde relativ kurz aus, bevor wir uns nach «Morlaix» aufmachten.

Der Ort ist vor allem bekannt wegen dem riesigen «Viadukt», welches quer über die ganze Stadt führt.

Wir fanden aber noch ganz andere Schmuckstücke.

Neben den wunderschönen «schieffä» Gebäuden…

… findet man immer wieder spannende Street Art Gemälde.

Neben, Leuchttürmen, Kirchen, schönen Gebäuden, Meer etc. auch etwas, was wir sehr mögen 😉

Wir waren überrascht über «Morlaix», die Stadt bot viel mehr als wir erwartet haben. Schön in einem kleinen, engen Tal gelegen und links und rechts an die Hänge gebaut auf der einen Seite der Hafen in Richtung Meer und ursprünglich sogar mit zwei Zuglinien, eine über das Viadukt und eine unten im Tal. So lassen sich wohl auch die eindrucksvollen Häuser erklären. Die Stadt war damals sicher sehr wohlhabend.

Sie ist jedenfalls ein Besuch wert und nicht nur um das imposante «Viadukt» zu besichtigen, welches Ende 19.Jahrhundert innerhalb von nur 2 Jahren mit 2000 Handwerkern erbaut wurde! Auf der «untern» Stufe kann man dieses Bauwerk auch als Fussgänger überqueren.

Nun zog es uns wieder an die Küste, «Roscoff» war angesagt. Hier in der Gegend findet man immer wieder spezielle Kirchtürme und im Kontrast mit blauem Himmel ist einfach jedes Gebäude wunderschön!

Die Altstadt von «Roscoff» bestand mehrheitlich aus Steinhäusern, was der Stadt einen superschönen Touch gibt.

Vor dem Apéro war hier Ebbe, da stehen die Schiffe wirklich nur auf dem Sand rum und lehnen sich an die Hafenmauern😉

1 Stunden später, war der Wasserpegel bereits wieder auf ca. 1 Meter angestiegen und zumindest die kleinen Boote schaukelten schon wieder im Wasser. Es ist jedes Mal ein besonderes Schauspiel, das steigen und sinken des Meeresspiegels zu beobachten.

Wir schlenderten noch etwas durch die Gassen, hielten jede Menge schöne Gebäude und Details fest…

Bevor es zurück zu «Yuki» ging… er… so 😉Kater müsste man sein 😉

Die letzte Etappe führte uns direkt am Wasser entlang.

Schnell waren wir nicht, mussten wir doch immer wieder anhalten 😉

Und all die wunderbaren Eindrücke festhalten.

Heute steuerten wir erneut einen Campingplatz an, wow, ist es hier voll…  😉

«Yuki» genoss die Abendrunde heute um so mehr, lies doch der Wind allmählich nach und er konnte unbekümmert die Welt erkunden 😉

Übrigens, haben wir nach einem Platz direkt am Meer gefragt, vor ein paar Stunden war es noch da… jetzt haben sie es doch tatsächlich «geklaut» 😉 mal sehen, ob sie es morgen wieder «raus legen» 😉

Und so endet ein weiterer Tag in der «Bretagne» gemütlich in unserem fahrbaren Wohnzimmer, alle sind zufrieden und glücklich. Nur eine ist etwas aufgekratzt und unausgeglichen. Sie «zabbelt» und «tänzelt» den ganzen Abend in der «Lulu» rum und kann sich kaum stillhalten. Wir denken wir schicken sie morgen früh auf eine Joggingrunde unten am Meer entlang. Wenn kein Handballtraining möglich ist, müssen wir Wege finden unser «Kind» müde zu kriegen 😊

Und ja, uns hat ein Virus erwischt, den «Bretagne Virus» Dieser ist nicht besonders schlimm, sehr ansteckend und fast nicht mehr wegzukriegen 😉 Es ist einfach eine wahnsinnig schöne und spannende Gegend hier, wir werden bestimmt ein weiteres Mal vorbeikommen. Nun geniessen wir noch die letzte Woche bevor es dann wieder in Richtung «festes» Zuhause geht.

Alles liebe und gute Nacht.

BLS+Y

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