MISSION
«impossible»… und nein, es geht nicht um das Segelboot, das man hier sieht 😉
Die machen das unmögliche möglich und finden wieder Waser unter dem Schiffsrumpf. Wir staunen täglich über die «trocken gelegten» Boote.
Der erste Halt des Tages war aber noch nicht «impossible»… dieser war in «Meneham» einem ursprünglichen Fischerdorf, wo vor Jahrzehnten Algen gewonnen und zu Jod verarbeitet wurde.
Heutzutage ist es als «Museumsdorf» wieder aufgebaut worden und sehr eindrücklich! Die Geschichte dieses kleinen Dorfes ist spannend und wie so vieles durch die Kriegswirren geprägt. Mehr dazu kann man im Internet nachschlagen, wir verzichten einmal mehr auf «Geschichtsunterricht» 😉
Nun kam der Teil… «Mission impossible» der Plan für heute war, den höchsten Leuchtturm von Europa zu besteigen, dieser ist sage und schreibe 82,5m hoch und hat eine inwendige Schneckenwendeltreppe mit 356 Stufen. Hin kommt man jedoch nur mit dem Boot.
Wir versuchten es erst in «Kastell Ac’h»… hier war aber absolut nichts los und so was von «Ebbe».
In «Aber Wrac’h» sah es fast gleich aus… nicht viel los…
…und auch hier, trotz Wasser im Hafen, keine Boote die zum «Phare de I’Île Vierge» fuhren. Im Oktober scheinen diese nur noch an dem Wochenende auszulaufen.
Na, dann… bleibt der Turm halt auf der «Bucket List» für das nächste Mal 😉
So steuerten wir mal den nächsten Leuchtturm an… in der Nähe vom «Plage des Blancs Sablons». Dieser muss ziemlich bekannt sein, so viele Parkplätze wie es hier gibt. Aber vielleicht war es auch nur der Strand der berühmt für seine Wellen bei den Surfern ist, am Leuchtturm Parkplatz fanden wir schnell einen Parkplatz.
Wir entschieden uns für die kurze Wanderung bis zum «Phare Kermorvan»
Mit im Gepäck «Nina grey» da wieder windstill und eine wundervolle Bucht vor uns lag.
Jedoch gab es heute nur rote Warnzonen und eine weitere Warnung, dass temporäre GPS-Störungen auftreten könnten. Als wir über die Halbinsel in Richtung Leuchtturm kamen, wussten wir auch gleich, weshalb das so angekündigt war. Ein grösseres Kriegsschiff der Marine kreuzte in der Bucht umher. Auch ein Armee Helikopter war in der Nähe der Küste unterwegs. So gingen wir das Risiko nicht ein und entdeckten den «Phare Kermorvan» zu Fuss und mit der normalen Kamera.
Was nicht minder schön war!
Zurück bei unserer «Lulu» suchten wir kurz unser nächstes Ziel aus…
Nur ein paar Kilometer weiter entdeckten wir den «Phare Saint-Mathieu»
Ein weiteres Schmuckstück, gleich neben, nein, eigentlich in einer Klosterruine.
Den Turm konnten wir sogar besichtigen.
So hatten wir heute doch noch ein wenig «Nina Grey» Feeling 😉 auch wenn sie an diesem Spot ebenfalls im Rucksack bleiben musste. An diesen Küsten der Bretagne gibt es nur ganz wenige Spots, wo Drohnen legal fliegen dürfen. Warum wissen wir nicht genau, wir denken es hat mit militärischen Übungs- und Schutzgebieten zu tun. Auf jeden Fall ist es aktuell sicher ratsam keine unnötigen Risiken einzugehen…
Der Tag verging trotzdem wie im «Flug» 😉… Wir sind aktuell echt im Schneckentempo unterwegs. Unsere «Tageskilometer», ein Bruchteil, von dem was wir sonst so fahren, ist aber völlig OK 😊
Wir nehmen Tag für Tag und geniessen die Zeit, wo wir haben… auch wenn der heutige Tag mit einem mega «Beef»* zwischen L und mir begonnen hat… aber auch das gehört dazu… Nur «Friede, Freude, Eierkuchen» gibt es auch hier NICHT… wäre ja auch nicht normal 😉
Alles Liebe und alles wieder im «grünen Bereich» bei uns.
BLS
* für diejenigen welche die heutige Teenie Sprache nicht gewohnt sind, «Beef» heisst in deren Verständnis «Streit» weshalb auch immer – aber so ist es 😉


