ROADTRIP SÜDOSTEUROPA 2026,  WOMI

LET’S GO

… mit unserem Reisetagebuch 😊 etwas verzögert… dies sollte sich aber in den nächsten Tagen wieder einpendeln.

Kaum war L von der Schule zuhause, gab es wie immer vor der Abfahrt ein kurzes «gstress»… wollten wir doch so schnell wie möglich los. Nachdem sich das Kind geschruppt und wir die restlichen 7 Sachen gepackt hatten war es dann so weit. Es geht los auf unsere neue Reise in ein neues Abenteuer…

Via «Lötschbergtunnel», um gleich mal ein paar Kilometer zu sparen…

… und weiter über den «Simplon».

Den Vogel hier haben wir nun schon in einigen Varianten geknipst… ist aber immer wieder schön und für uns ein Zeichen, das wir die Schweiz bald verlassen werden.

Wir fuhren bis irgendwann kurz nach «Piacenza», wo wir einen Stellplatz für die Nacht ansteuerten.

Bei Tageslicht erkundeten wir dann kurz die Gegend.

Bis es dann ohne Probleme nach «Ancona» ging.

Wo wir es uns erst mal gemütlich machten 😉 und auf die Einfahrt unserer Fähre warteten.

… und dann war es schon so weit, unsere Fähre mit wertvoller Fracht zeigte sich am Horizont 😉

Die wertvolle Fracht… «Mam & G» 😉

War so nicht geplant aber ein lustiger Zufall hat es so gewollt, dass die beiden mit derselben Fähre von ihrer Griechenlandreise einfuhren, welche wir kurz danach bestiegen, um unsererseits nach Griechenland überzusetzen.

Es reichte sogar für ein kurzes «geknuddel» und um ein paar Ferienerinnerungen auszutauschen und natürlich für ein Gruppenfoto 😉

Nun waren wir dran mit der Überfahrt nach «Griechenland»… ein Blick zurück nach «Ancona»

und erst mal einen gemütlichen Platz suchen, um auf die Ferien anzustossen 😉

Die Ausfahrt war wunderschön und wir freuten uns auf alles, was auf uns zukommt…. Was wir bei dieser Reise nicht so ganz abschätzen können… wir wagen uns in neue «Länder», die wir noch nicht kennen und keine Ahnung haben was uns da erwarten wird. Wie immer sind wir drei guter Dinge und sind gespannt auf all die Erlebnisse und Eindrücke.

Die Nacht war super entspannt und als wir am Morgen kurz nach dem Erwachen bereits «Albanien» und «Korfu» entdeckten, wussten wir, es kann nicht mehr lange dauern 😊

Sogar mit etwas Vorsprung zur geplanten Ankunftszeit trafen wir kurz vor Mittag in «Igoumenitsa» ein.

Nun packten wir eine weitere grössere Etappe an. Das Ziel hatten wir im Kopf, ob wir es schaffen würden, wussten wir noch nicht genau. Geplante Ankunftszeit, kurz nach der türkischen Grenze war 19:00 Uhr…

Ja «Griechenland» ist auch schön…

… und «Bären» möchten wir unbedingt sehen, jedoch nicht auf der Autobahn 😉 Die massiven Zäune entlang der Autobahn deuteten jedoch darauf hin, dass es hier tatsächlich darum ging die Tiere von der Autobahn fernzuhalten.

… wir konnten allerdings kein «Pelztier» ausmachen und genossen die Fahrt entlang der Küste…

Bis wir schlussendlich nach ca. 7 Stunden Fahrt der Grenze zur «Türkei» näher kamen. 2 Km bis zur Zollstation und etwas Stau meldete uns Google… kann ja nicht so tragisch sein, könnte man vermuten…

Wir standen dann jedoch sage und schreibe 3 Stunden in dieser Schlange vor dem Zoll… und nicht etwa, weil die Ausreise kompliziert wäre…. Neeeeiiiiinnnn!… der Stau wurde verursacht, weil jedes türkische Fahrzeug einen «Tax refund» wollte und somit der künstliche Stau verursacht wurde… was lernt man daraus… Sonntagabend über die griechisch-türkische Grenze ist KEINE gute Idee. Wir waren der Meinung, dass wäre optimal, da es sonntags bestimmt nicht so viele Lastwagen geben würde… mit «Tax refund» hatten wir jedoch nicht gerechnet.

19:00 Uhr Ankunftszeit konnten wir also streichen… und ein Abendessen beim anvisierten Stellplatz natürlich auch…

… und den Grenzübertritt in die «Türkei» hatten wir ja erst noch vor uns…

Pompös war dieser im Gegensatz zum griechischen… und sehr «pingelig».

Bei der Passkontrolle ging noch alles gut… die zweite Station war dann die Fahrzeugkontrolle. Wir mit allen «Fötzeln» ready um auch hier einfach durchzurauschen… das kam leider nicht ganz wie geplant… Wir hatten zwar alle Dokumente… jedoch hatten wir nicht «bögget» dass unser grüner Versicherungsnachweis abgelaufen war… LEUTE, das Teil hat ein Verfalldatum… wissen wir jetzt auch… Einreise ohne gültigen Versicherungsausweis in die «Türkei», nicht erlaubt… die Lösung? … wir mussten eine türkische Autoversicherung abschliessen, um das notwendige Papier für den Grenzübertritt zu erhalten… Aber erst nachdem unsere «Lulu» einmal komplett auf was auch immer geröntgt wurde, konnten wir diese abschliessen…. Mindestdauer 3 Monate… und 160 Euro ärmer mussten wir den «Fötzel» dem Grenzwärter noch einmal vorweisen und durften durch die letzte Station an der Grenze… (alle Bilder sind schrecklich aber dokumentieren unseren ersten Grenzübertritt ausserhalb der EU…)

Um 1.30 Uhr erreichten wir dann unseren Stellplatz kurz nach der Grenze und waren einfach nur froh, dass wir doch noch angekommen sind…

Nach einer kurzen Nacht nahmen wir die letzte Etappe in Angriff und sammelten erste Eindrücke 😉

Irgendwann überholten wir einen Radfahrer auf der «Autobahn» der wie wild winkte…  so hielten wir kurz an. Es war ein Schweizer Velofahrer, der von «Solothurn» bis nach «Istanbul» mit dem Fahrrad unterwegs war… «Chapeau» was für eine Leistung! Er freute sich darüber nach langem mal wieder mit ein paar Schweizern sprechen zu können 😉 nach einem kurzen «Gschnätter» ging es für beide Partien weiter. Wir etwas schneller als er… 😉

Wir genossen die Landschaft und erfreuten uns ab all dem skurrilen, was wir links und rechts der Strasse entdeckten.

«Migros Kinder» kommen hier auch auf ihre Kosten. Wer erkennt den kleinen Unterschied…?

Langsam, aber sicher kamen wir unserem Ziel näher…

… und der «Fun» auf der Strasse begann…

Wir, d.h. B, meisterte jedoch die chaotische Fahrt durch «Istanbul» ohne Schrammen und Beulen mit Bravour! Es war wirklich ein Spiessrutenlauf, von allen Seiten Autos, kreuz und quer, Mofas und Motorräder auf beiden Seiten mit irrwitzigen Tempi und eigentlich viel zu wenig Platz, um an uns vorbeizukommen… eine echte Herausforderung. «Athen» vor ein paar Jahren war auch schon deftig, was den Verkehr anging aber die Vorstadt von «Istanbul» schlägt das um Längen. Zum Glück mussten wir nicht bis ins Zentrum rein…

Geschafft, nun konnten wir unsere «Lulu» auf einem Stellplatz nahe dem Zentrum abstellen und freuten uns auf etwas Bewegung nach all der Reiserei 😉

Grundsätzlich war es eine relativ entspannte Anreise… wäre da der Grenzübertritt nicht gewesen 😉

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