ROADTRIP SÜDOSTEUROPA 2026,  WOMI

ISTANBUL

Der erste Task noch bevor es in die Stadt ging, war zuhause einen neuen grünen und gültigen Versicherungsnachweis zu organisieren… Danke C für deine Unterstützung!

Mit dem Zug war es dann knapp 30 Minuten bis ins Zentrum. Die erste Station, die wir ansteuerten, war der asiatische Teil von «Istanbul». Gemütlich mit der Fähre rüber…

…nachdem wir doch noch den richtigen Hafen dafür gefunden hatten…aber von vorne, wir voller Überzeugung an der «richtigen» Haltestelle ausgestiegen, runter an den Hafen, um die Fähre zu nehmen. In der Schalterhalle mussten wir erstmal ein Ticket mit Wartenummer ziehen, was zumindest einige von uns schon mal erstaunte. Nach ein paar Minuten hatte einer der Menschen hinter dem Schalter wohl schon gemerkt, dass wir wahrscheinlich am falschen Ort waren und uns zu uns rief. Der freundliche Herr teilte uns mit, dass wir komplett am falschen Fährterminal seien. Also wieder raus und zum nächsten Taxistand. Die Taxifahrer erkannten sofort, dass sie mit uns leichtes Spiel haben werden und zockten uns erstmal so richtig ab. Einmal knapp um die Halbinsel = 10 Euro. Aber S (auch genannt: Die Schlaue) roch den Braten und merkte, dass der Taxifahrer nicht zur offiziellen Taxiflotte gehören konnte, denn das Auto war schwarz und die offiziellen sind gelb. Also «flux» rüber zu einem gelben Taxi, einsteigen und los gings. Kaum gestartet eröffnete uns der nicht englischsprechende Fahrer das der Transfer 10 Euro kosten würde. Der Taxometer lief natürlich nicht…

Ist doch einfach schön eine Stadt vom Schiff aus zu betrachten 😉

Wieder einmal gemütlich essen war aber auch ein Programmpunkt der mehr als überfällig war! So genossen wir unser erstes, richtig leckeres türkisches Essen mit Sicht auf die europäische Seite von Istanbul.

Bevor es weiter auf Erkundungstour ging…

… und mit der Fähre wieder zurück auf den europäischen Teil der Stadt.

Bei wunderschönem Sonnenuntergang.

Das Wetter war herrlich und so schlenderten wir gemütlich durch die Gassen.

Liesen all die Eindrücke dieser spannenden Stadt auf uns einwirken.

Katzen gibt es hier überall… und werden nicht nur toleriert, nein, sie sind Teil der Gesellschaft. Es wird zu den Tieren geschaut und eigentlich dürfen sie hier so ziemlich alles. Sie schlafen in den Läden und Restaurants auf den Stühlen, streifen durch die Gassen und werden überall mit viel Sorge umgarnt. Viele sind kastriert und entsprechend mit einem Hick am Ohr gekennzeichnet und alle wirken gesund, zufrieden und gut genährt. Wirklich ein schönes Bild für unsere «Katzenherzen».

Nach einem «Schlumi» machten wir uns langsam auf in Richtung «Bahnhof»… 

Amüsierten ab einer schlafenden Katze im Schaufenster einer Apotheke…

… und genossen dabei das wunderbare «Panorama».

Zufrieden und müde ging es zurück zu unserer «Lulu», wo wir eine wunderbare Nacht verbrachten… bis uns der «Muezzin» um 5 Uhr am Morgen mit seinem «Rufen» zum Gebet weckte. Wir standen auf unserem Stellplatz nur ca. 100 Meter weg von der Moschee, entsprechend laut war dieser «unfreiwillige Wecker» 😉

Wir drehten uns noch einmal um, bis wir schlussendlich aufstanden und den zweiten Tag «Istanbul» in Angriff nahmen.

Erster Halt war der «Grosse Basar» der ist nicht nur gross… der ist riesig!!

Wir schlenderten kreuz und quer durch das spannende Gebäude, erfreuten uns ab all den kleinen Läden und genossen das Gewirr, die Geräusche und die Gerüche, welche hier herrschten.

Was auffiel, die Menschen waren überhaupt nicht aufdringlich…

… klar wurde man angesprochen… aber nicht so penetrant, dass es unangenehm wurde.

Ein kurzes, nein danke, reichte aus… und wir konnten das Geschehen weiter bestaunen und geniessen.

Ein richtig schönes Erlebnis!

Nachdem wir fast jede Ecke erkundet hatten, machten wir uns auf in Richtung «Süleymaniye Moschee».

Erst betrachteten wir jedoch die Aussicht über die Stadt. Leider war das Wetter nicht mehr so top wie am Vortag… schön war es trotzdem.

So war unser «Schlechtwetter» Programm absolut gut gewählt.

Die Moschee sehr beeindruckend.

Wir mögen es in andere Kulturen einzutauchen.

Für uns eine absolute Bereicherung.

Sogar L genoss, nach all den Kathedralen, die wir bereits besucht haben, zur Abwechslung einmal eine Moschee 😉

Was wunderschön ist, was in dieser Stadt alles für die Katzen getan wird. Es gibt sogar Katzenfutter Automaten 😊 heisst, Mensch schmeisst ein Geldstück in den Automaten und unten kommt eine gute Portion Katzenfutter raus. So können sich die Samtpfoten selbst nach Lust und Laune bedienen und müssen nicht im Abfall nach Nahrung suchen.

Aber auch wir wurden hungrig und so genossen wir ein leckeres, türkisches Mittagessen, bevor wir uns zur nächsten Moschee, der «Sultan-Ahmed-Moschee» aufmachten.

L total happy…nachdem ihr der Kellner zum Abschied ein Lollipop zugesteckt hatte «i ha scho lang ke Schläckstängu meh übercho… i bi haut nümme chli u härzig, aber immer no härzig» 😉

Die blaue Moschee ist wunderschön und wir hatten Glück, konnten wir auch diese noch vor dem nächsten Gebet ausgiebig begutachten. Absolut eindrücklich dieses Bauwerk mit all seinen Details.

Die «Hagia Sophia» ist zurzeit leider «eingepackt»… für die nächsten X Jahre… vielleicht ein Grund, um wieder zu kommen 😉

Weiter ging es nun zum «ägyptischen Basar». Die Gerüche der Gewürze welche einem in die Nase stiegen, einfach wunderbar orientalisch…

Gekauft haben wir zwar keine aber diese anzusehen war einfach nur grossartig. B fragt sich jedoch jedes Mal wer um «Himmels willen» Gewürze kaufen würde, welche den ganzen Tag bei Licht und ohne Verpackung rumstehen… 😉 oder z.B. Safranfäden, so dick wie Holzspäne! Wer weiss wie eine Safranblüte aussieht, würde hier nie kaufen…

Wir beschlossen noch eine Runde auf der «anderen» Brückenseite zu unternehmen und endeten in einem top modernen Hafenviertel.

Muss ein Shoppingparadies sein für einige, vor allem sehr «gutbetuchte». Wir genossen dann einfach nur einen «Schlumi» bevor wir uns zurück zum Bahnhof aufmachten. Unterwegs überraschte uns ein heftiges Gewitter und wir wurden platschnass. Immerhin erst am Ende des Tages.

Dieselbe Katze vom Vortag «chillte» wieder beim Bahnhofs Eingang. Heute jedoch einen Schalter daneben. Schlecht scheint es ihr nicht zu gehen… Wie viele 1000 Streicheleinheiten sie wohl so nebenbei erhält 😉

Leider schüttete es auch noch als wir aus dem Zug ausstiegen, wir waren so richtig eingeweicht, bis wir bei unserer «Lulu» ankamen… Trotzdem waren wir happy einen weiteren super Tag in «Istanbul» erlebt zu haben. Nun können wir morgen zufrieden weiterziehen 😉

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