ROADTRIP SÜDOSTEUROPA 2026,  WOMI

BELOGRADSCHNIK

Was für eine Nacht! Wir haben wunderbar geschlafen und am Morgen wurden wir mit Sonnenschein und blauem Himmel geweckt. Die sanitären Einrichtungen waren zwar sehr einfach, mehr oder weniger eine Open-Air Dusche, aber sauber und mit warmem Wasser. Was will man noch mehr.

So starteten wir «frisch gschrupt» in den Tag.

Die Fahrt dauerte nur gerade 20 Minuten…

… und wir erreichten unser erstes Tagesziel. «Belogradschnik».

Ein «Fort» umgeben von wunderschönen Felsformationen.

Da mussten wir unsere «Nina grey» in die Lüfte steigen lassen. Endlich mal wieder, es wird ja immer schwieriger eine Drohne legal starten zu lassen. Die wenigen Leute, welche überhaupt realisieren das sich in ihrer Umgebung eine Drohne befindet, reagierten in der Regel immer ähnlich: «schau mal da ist eine Drohne!» und das wars dann. Aber in diesem Teil der Welt hier im Osten hat das Thema Drohne, glaubt zumindest B, schon ein anderes Bewusstsein erhalten. Eine gewisse Zurückhaltung unsererseits ist also sicher angebracht.

Einfach nur wunderschön!

Deshalb gibt es auch heute wieder viele oder vielleicht zu viele Bilder 😉

Wir genossen die Umgebung auf jedenfall extrem und konnten uns kaum satt sehen.

Nach einer ausgiebigen Runde über die Hügel setzten wir unsere Fahrt fort.

Durch die wunderschönen Landschaften in dieser Gegend.

Kurz vor der Grenze wurden wir dann noch angehalten. Offenbar gibt es 3 Polizei- oder genauer Maut-Polizeifotos von unserer «Lulu» von den letzten fünf Tagen… Nein, wir sind nicht zu schnell gefahren. Offensichtlich haben wir im Voraus eine falsche Vignette gekauft. Wir hätten nur die PW-Vignette und nicht die «light vehicle» lösen müssen und wären nicht fotografiert worden. Der nette Herr der «BGToll» teilte uns dann mit, dass wir uns einfach via E-Mail bei BGToll melden müssen, damit wir dies richtig stellen können… somit dürfen wir auch ein weiteres Mal wieder ohne Probleme nach Bulgarien einreisen. Ob und wann wir das jemals wieder tun wollen, wissen wir auch nicht. Aber es macht schon Sinn, keine Altlasten zu hinterlassen. Heutzutage vergisst ja kein System mehr irgendwas, also werden wir das im Nachhinein noch richtigstellen.

Nun ging es über die Donau nach «Rumänien».

Was sofort auffiel, es ist viel sauberer als auf der bulgarischen Seite…

… und die Strassen waren einfach «sidefiin», super Belag und ohne Schlaglöcher. Hier scheinen die EU-Unterstützungsgelder am richtigen Ort angekommen zu sein…

Wir waren sofort schockverliebt! Die Dörfer am Strassenverlauf waren mitten in den «Pampas» allesamt richtig schnuckelig und ohne Schnickschnack einfach schön anzusehen. Kein Müll rechts und links, Rosen am Strassenrand, klare Fahrbahnränder zu den Fussgängern, einfach aber sehr ansprechend. Richtig schön!

Bereits gestern Abend haben wir uns bei einem kleinen privaten rumänischen Stellplatzanbieter angemeldet und von diesem wurden wir ganz herzlich empfangen. Mit viel Insiderinformationen und sogar mit seiner privaten Kaffeemaschine, die er aus dem Haus zu unserer «Lulu» geschleppt hat, nur um uns einen Espresso zu servieren. Währenddessen sich L mit der Tochter des Gastgebers auf dem Trampolin verausgabte und beide ihren Spass hatten.

Nun stehen wir hier im Paradies! Unter Äpfel- und Zwetschgen Bäumen und am Anfang von einer ganz besonderen Route, die wir morgen unter die Räder nehmen. Auf diese sind wir wahnsinnig gespannt und freuen uns sehr!

Liebe Grüsse aus dem wunderbaren «Rumänien», wo wir die nächste Woche sehr intensiv bereisen möchten.

BLS

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