SLANIC MINE
Womi Türe auf und wer steht da… all unsere Katzen- und Hundefreunde von gestern Abend… 😊 pünktlich zum «z’Morge». Nach einer ausgiebigen Fütterungsrunde kümmerten wir uns um uns. Wir stampften voller Vorfreude los zur Dusche… diese Freude hielt jedoch kurz an. Das Wasser war eiskalt… «de stinke mr lieber no chli vor üs häre» 😉
So wurde die Morgenprozedur beträchtlich verkürzt und schon waren wir abfahrtbereit. Wir nahmen Abschied von unseren vierbeinigen Freunden, eine ganze Hundefamilie stand quasi Spalier, als wir losfuhren.
Erst Mal über einen Bahnübergang, hier fährt sicher kein Zug mehr durch… dachten wir…
Kurze Zeit später, über dieselbe Linie war eine Schranke unten.
… und von Hand nach fast 10 Minuten warten wieder hochgekurbelt. Für uns nicht mehr vorstellbar… um fair zu sein, fährt hier wohl auch nicht so oft ein Zug wie auf der Linie Bern-Biel… hoffen wir jedenfalls für den «Schranken Kurbler».
Kurze Zeit später erreichten wir dann schon die «Slanic Mine». Eine Salz Mine die nur noch für Touristen geöffnet ist. Wir hatten uns vorab ein paar Bilder angeschaut da B von Minen per se nicht so begeistert ist. Die Grösse der Mine war aber ok für ihn.
Nur hatten wir nicht bedacht, wie man da reinkommt… Dazu wird man mit einem kleinen Bus 210 Meter über sieben Ebenen in der Schlaufe unter die Erde gefahren… D.h. im Kreis runter in den Stollen. Steigt man aus und läuft ein paar Meter, steht einem einfach nur den Mund offen.
Der Stollen ist riesig und mega imposant. Die Luft dort unten ist extrem rein und viele Menschen mit Lungenproblemen halten sich dort unten für die Genesung auf.
Wir inspizierten jeden «Raum»
Bestaunten das Equipment welches früher für die Arbeiten im Stollen benutzt wurden.
und genossen einfach die Atmosphäre, die dort unten herrschte. Und, man glaubt es kaum, dort unten gibt es sogar Handyempfang. B erhielt eine Benachrichtigung von «Rasimov» unserem Rasenmäher Roboter und war einigermassen erstaunt. Ein kurzes Telefon an unsere liebenswerten Nachbahren «die vo Obe» war ebenfalls möglich, ist doch schon «krass» oder nicht? 210 Meter unter der Erdoberfläche. VIELEN LIEBEN DANK H.P.
Sogar ein Kaffee gab es, genau das, was wir nach dieser Besichtigung brauchten. Denn heute Morgen war etwas Stress angesagt gewesen und B musste ohne Kaffee losfahren, was er definitiv sehr ungern macht 😉
Trotzdem waren wir froh wieder oben zu sein. Blauer Himmel ohne X Tonnen Stein über dem Kopf ist irgendwie schon sympathischer 😊
Nun ging es weiter durch eine unglaublich spannende Gegend. Der erste Teil war durch eine eher einfache, ärmliche Gegend geprägt. Aber auch hier, die Menschen schauen zu ihrer Umgebung, alles ist trotz einfachsten Mitteln gepflegt und sauber. Auch die Strassen sind, zwar nicht perfekt aber ohne Probleme gut zu befahren.
Was sich plötzlich schlagartig änderte. Prunkvolle RIESIGE Häuser mit wahnsinnig opulenten Zäunen und Toren standen links und rechts an der Strasse entlang.
Irgendwie schien in dieser Gegend ein Wettstreit zu herrschen… «I ha z grössere Huus aus du»… echt der Wahnsinn. Die meisten waren aber innen leer und noch im Rohbau aber schon mit Prunktüren und unglaublichen Portalen versehen… «Schein und Sein»… keine Ahnung…. War aber sehr speziell…und es muss gesagt sein, eher stillos das Ganze.
Nun ging es weiter in eine Mondlandschaft 😉 Die Fahrt dorthin führte etwas zu Unruhe in unserer «Lulu»… «nume 1 Kilometer Gravel… mr hei doch scho schlimmers gmacht» die Aussage von S… nur die Steigung war da nicht einberechnet, «ach ehrlich? Sagt B» … So parkierten wir unsere «Lulu» unterwegs auf dem Weg und stiegen den letzten Teil zu Fuss hoch 😉 Es gibt ab und zu Momente wo der «Lulu Chauffeur B» die Segel streicht und sein Veto einreicht weiterzufahren. Das war mal wieder so ein Moment. Und die Strecke hoch gab im ausnahmsweise recht, das wäre ohne 4×4 nicht machbar gewesen.
Der «Vulcanii noroiosi de la Beca» blubbert ein wenig aus Schlammlöcher… irgendwie hatte ich mir dies spektakulärer vorgestellt.
L auch… aber «mau wieder chli Matsche» war dann doch ihr Ding 😉
Von oben sah diese Landschaft aber doch fantastisch aus.
Man hatte echt das Gefühl man steht auf dem Mond… ok… Bäume gibt es dort eher weniger 😊
War aber toll von oben zu betrachten. Und B spielte noch ein wenig mit den spannenden Funktionen von «Nina Grey» herum, diese ersparen wir euch aufgrund der beschränkten Videofunktionen unseres Blogs an dieser Stelle. Aber so kam auch er wenigstens auf seine «Kosten» 😉
Bei schönem Abendlicht steuerten wir dann später einen Campingplatz an… mit Dusche 😉 herrlich.
Nun geniessen wir den Abend gemütlich in unserer «Lulu» und schmieden bereits Pläne für morgen 😉
Alles Liebe
BLS
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