LONDON
«is calling»
…und es wird ja bereits «gemunklet», wir werden schon vermisst… naja, nicht direkt wir… aber unsere Blogeinträge während wir on Tour sind 😉dann hauen wir doch mal in die Tasten, für uns und natürlich auch für euch zuhause gebliebenen… 😉
Am Dienstagmittag hiess es, Laptop schliessen und los ging es. Kurz noch unsere «Lulu» fertig laden und schon waren wir «on the Road». Einmal quer durch Frankreich war der Plan.
Der erste Teil war wunderschön und es gab immer wieder etwas zu entdecken.
Nach ein paar 100 Kilometern war nur noch Autobahn angesagt, wir waren jedoch ALLEINE auf der Bahn, wir konnten es kaum fassen.
So schnell kamen wir noch nie von A nach B… so erreichten wir kurz nach 22 Uhr bereits einen Stellplatz bei «Dunkerque», die Stadt neben «Calais» mit einem Fährhafen nach Grossbritannien.
Bevor wir ins Bett gingen buchten wir noch kurz die Fähre für den nächsten Morgen und dann ging es «ungere».
Am nächsten Morgen waren wir innerhalb von 15 Minuten bei der Fähre. Nachdem unsere «Lulu» 2x von unterschiedlichen Zollbeamten durchsucht wurde, wurden wir auch schon von der Fähre gefressen 😉
…und bald darauf winkten wir Frankreich «au revoir» 😊
Nach knapp 2 Stunden waren wir bereits am Ziel «Hello» Dover!
Die Kalkfelsen gefielen uns auf Anhieb, davon wollen wir natürlich noch mehr sehn…
…jedoch… «London is calling»… so traten wir aufs Gaspedal… und nicht einmal 1 ½ Stunden später standen wir schon auf dem Campingplatz im Aussenbezirk von London, mit Namen «Abbey Wood». Kurz mal «Lulu» an den Strom gehängt und schon machten wir uns auf in die City… natürlich mit der «Tube».
und nach wenigen Minuten waren wir mitten im «Gewusel».
Bei schönstem Wetter aber nach wie vor mit einem ziemlich kalten Wind! Zuhaue würden wir wohl sagen: «di Bise närft eifach!»
Nun ging es ausgiebig auf Entdeckungstour.
Die Hauptattraktionen durften nicht fehlen!
Wir liefen mehrere Stunden kreuz und quer durch die «halbe» Stadt. Bei einer 9Mio Mega City wie London sind 12Km eigentlich gar nichts…
Wir genossen das City flair und den blauen Himmel. Allerdings waren wir alle drei irgendwie überwältigt und noch nicht ganz im Grossstadtfieber angekommen. Es ist halt schon eine andere Wahrnehmung mit diesen vielen Leuten, dem Lärm, den vielen Eindrücken und auch den diversen Geschmäcken einer Grossstadt wie London. Es ist auch kein Vergleich zu unserer letzten grossen Reise in Japan. Tokio z.B. fühlt sich komplett anders an als London. Es liegt wohl an vielen kleinen Einzelheiten, die aber erstmal im Kopf sortiert und geordnet werden müssen. So brauchten wir erstmal ein paar Stunden um überhaupt anzukommen…
Die Herzen, die man hier sieht, steht jedes einzelne für all die Menschen, die in UK an Corona verstorben sind. Gewaltig, wenn man die Masse sieht…. Die Mauer ist über eine extrem lange Strecke voll bemalt mit Herzen ☹ am Ende stand die Zahl von 248´858 Menschen…!!!
Weiter ging es entlang der «Themse»… überall waren die Menschen am flanieren und alle waren super gelaunt. Was Sonne ausmacht…
Vor lauter Staunen und den vielen Eindrücken, vergassen wir fast zu essen. Wie schade wäre dies doch gewesen, gibt es doch 1000de von tollen Restaurants in dieser Stadt. So steuerten wir einen Libanesen an. Es war wunderbar lecker!!! Wohl nicht ganz authentisch libanesisch aber mit viel Herzblut und grossem Engagement gekocht und serviert, ein schönes Erlebnis.
Nun waren wir wieder gestärkt, aber doch etwas müde und so entschieden wir nach einem kurzen Verdauungsspaziergang zurück zum Camping zu fahren. Hatten wir doch noch 2 volle Tage London vor uns.
Zufrieden und glücklich ging es ins Bett. Wie toll es doch ist «im eigete Bett chönne z pfuse» 😊


