NUME SCHNÄU
«go z Nacht ässe» war der Plan… doch es kam alles anders… und deshalb gab es gestern auch kein Blog 😉
Den Tag gestartet haben wir jedoch nach Plan und so sind wir mehr oder weniger direkt nach «Kemi» gefahren. Meine zwei Liebsten wissen ja nie so genau was für Orte ich auswähle…. Hier angekommen gab es aber erst Mal ein grosses «mimimi». «I lege mi sicher nid warm a bi 30 Grad, da hei mr auso gar ke Luscht druf».
Ich, S setzte aber meinen Kopf durch und «Hokuspokus» war B bereits umgezogen 😉und auch L wurde doch noch davon überzeugt sich auf das Vorhaben einzulassen.
Und siehe da, keine 3 Minuten später strahlten auch die beiden über beide Backen 😊
Ein Eisschloss mitten im Sommer. Ok… man darf sich nicht überlegen, wieviel Energie das benötigt, aber faszinierend war es allemal.
L fand vor allem die Eisrutschbahn supercool 😉
Zum Schluss genossen wir alle 3 die kurze Abkühlung!
«Kemi» selbst haute uns nicht vom Hocker, bis auf eine Kirche in unseren Augen nicht wirklich etwas spezielles.
Ein kurzer Stopp gab es vor der Grenze zu «Schweden» bei dieser Lachs Skulptur.
Wenig später waren wir dann schon «tillbaka i Sverige» 😊
Kurz den Kühlschrank wieder gefüllt und schon setzten wir unsere Fahrt fort, entlang der «Torne älv».
«Kukkolaforsen» sah nach einem weiteren interessanten Stopp aus.
Hier werden Fische mit Netzten rausgefischt. Zurzeit schwimmt eine gewisse Sorte Weissfisch vom Meer her ins Landesinnere. An dieser Stelle müssen sie sich offensichtlich etwas erholen, um gegen die Strömung weiter zu schwimmen, um ganz oben anzukommen. Genau da können sie rausgefischt werden. Etwas fies zwar aber wenigstens sehr streng reglementiert.
…Das dazugehörige alte Fischerdorf mussten wir uns auch noch anschauen…
bevor es weiter ging 😊
Zu einer kleinen Wanderung. Kurz ein kleines «mimimi» aus der hinteren Reihe, aber auch hier konnten wir L schnell motivieren.
Die Aussicht auf dem «Luppioberget» war toll und siehe da sogar ein Bild, gemacht von unserer «Nina Red», schafft es heute in den Blog 😉
Langsam wurde es Zeit einen Campingplatz auszusuchen. Zwar hatten wir in Schweden wieder eine Stunde gewonnen, trotzdem wollten wir heute etwas früher «Fyrabe» machen damit wir noch etwas baden konnten.
So kam es uns ganz gelegen das es nicht mehr weit war bis zur «Norrsken Lodge» in Schwedisch Lappland 😊Für uns war immer klar, führt uns der Weg mal hier durch, werden wir hier einen halt einlegen. Vielleicht kennt der eine oder andere diese ja auch aus «Uf u dervo» 😊Stichwort: gerade nach 16 Stunden angekommen Autotür auf, die Katze haut ab auf den ersten Baum. Bei ungefähr -20° Celsius…
Wir wurden herzlich begrüsst von Mäx und seiner Crew und wir fühlten uns gleich super wohl an diesem wunderschönen Ort. Eigentlich hatten wir ja eingekauft aber dem «Renntiergschnätzlets» konnten wir nicht widerstehen und so beschlossen wir, später auf der Terrasse zu Abend zu essen. Mäx warnte uns jedoch vor, dass es diese Nacht laut werden könnte, da hier das alljährliche «Cruising» stattfinden würde und so Party die ganze Nacht angesagt ist. Mitmachen oder weiterfahren – na klar, mitmachen 😉
Jetzt war aber erstmal ein Sprung in den Fluss angesagt, so dicht am Polarkreis zu baden, hat schon was und der Fluss war angenehm warm 😊und wir waren wieder voller Energie nach all der Schwitzerei.
Nach einem Apéro vor der «Lulu» brachen wir auf zum Restaurant um «schnäu mau go z Nacht ässe»
Es wurde ein unvergesslicher Abend, wir quatschten bis spät in die helle Nacht, eigentlich war es ja schon morgenfrüh 😊
Lachten, schlugen Nägel ein, und nein, wir tranken kein «Maggi» 😉
Verfolgten das «Cruising»
L und ich paddelten mit dem Kanu den Fluss rauf und runter.
Und Mäx zeigte uns natürlich auch noch die «Lodge».
L kam sogar noch in den Genuss «Quad» zu fahren.
Das «schnäu mau go ässe» endete in einem perfekten Abend mit wunderbaren Gastgebern und tollen Mitcampern.
Kommt ihr irgendwann bei der «Norrsken Lodge» vorbei, unbedingt einen Halt einlegen! Es ist ein wunderbarer Fleck auf Erden mit ganz tollen Menschen (und nein, wir werden nicht bezahlt für die Werbung). Wir können das von ganzem Herzen weiterempfehlen!
Irgendwann nach 1:00 Uhr wurde es Zeit «ungere z ga» obschon es immer noch viel zu hell draussen war und wir die Augen gar nicht schliessen wollten bei diesem wunderbaren Licht, das immer noch draussen herrschte.
Tja und mit blogen wurde natürlich nichts, wir mussten den Abend einfach voll auskosten. Heute kommt ihr aber in den Genuss von einem «Doppelblog» 😉


