SUPERSTARS
So müssen sie sich fühlen… 😉 erst ging es jedoch noch ziemlich rudimentär zu und her…
Wir verliessen unser Camping und legten bereits bei der ersten Kurve einen kurzen Halt ein. «Toris « gehen doch einfach immer 😉 die roten sowieso.
Nicht mal 5 Minuten später durchquerten wir in «Mimitsu» den historischen Dorfkern.
Bevor es über Land weiter ging.
In «Miyazaki» besuchten wir einen Tempel. Die Zeremonien wie man einen Schrein betritt, haben wir unterdessen intus und halten uns natürlich auch daran 😊 Wie wir uns waschen müssen und natürlich auch wann wir uns verbeugen 😉
Die Anlage war super schön und so wie es schien, fanden auch irgendwelche Taufen statt. Eine Familie nach der anderen registrierte sich dort mit Baby um anschliessend im Haupttempel Platz zu nehmen.
«Kyushu» erlebten wir das letzte Mal sehr ländlich, umso überrascht waren wir, als wir plötzlich eine Grossstadt durchfuhren. Und mit Grossstadt meinen wir wirklich GROSS, als Vergleich, Zürich hätten wir wohl locker in der Hälfte der Zeit durchquert.
Den nächsten «Programmpunkt» mussten wir leider auslassen, dass «Devil´s Washboard». Offensichtlich ist dieser Ort ein riesiger Anziehungspunkt für Japaner an einem Sonntag. Kein Parkplatz weit und breit mehr frei. Gesehen hätten wir irgendwas wie dies hier… Wir jedoch ein paar Kilometer südlich und ohne «Google Maps» Bild. Die Karte die wir verwenden, um all die schönen Punkte rauszusuchen. Dies Tag für Tag, da wir vorher die Strecke ja nicht kennen 😉 und eigentlich auch gar keinen Plan haben. Wir leben hier tatsächlich in den Tag hinein und schauen spontan, wo uns etwas interessieren könnte. So zu reisen ist einfach etwas vom allerschönsten! Frei, frei und nochmal frei 😉
Ein nächstes «Highlight» das anstand war der «Udo Jingu».
Ein Tempelkomplex direkt am Meer und in eine Art Höhle eingebaut, inkl. roten Toris 😉
Hier haben sie sich auf Hasen eingeschossen 😉 Wir fanden sie süss, sie haben irgendeine Bedeutung in Bezug auf Familie 😉 wir haben das aber noch nichts ganz durchschaut, holen wir aber nach. Ausser jemand weiss das bereits und kann uns per Kommentar oder über WhatsApp updaten…
Warf man kleine Ton Krumpen (die man natürlich vorher kaufen musste) über die Klippe und traf das Loch, wird man mit Glück verwöhnt.
Wir teilten uns die 5 Steine auf und siehe da, Eine hatte Glück 😉 Ja ja, alle denken bestimmt jetzt L… aber nein, die war es nicht 😉
Wobei wir ja alle 3 «Glückskinder» sind, sonst würden wir nicht so eine tolle Reise bestreiten dürfen. Und hej, ja, als Glückskinder fühlen wir uns hier jeden Tag. Es ist einfach unbeschreiblich schön, diese Reise als Familie zu erleben und wir schätzen dieses Privileg ausserordentlich.
Dieser Tempel mit all den Felsen war unglaublich beeindruckend und wir genossen dies, trotz den 38 Grad…(im Schatten)
Der «Notplatz» bei einem Tsunami ist dann doch sehr weit oben… ob wir ab und zu , zu tief nächtigen….?
Nun wurde es langsam Zeit unser Ziel anzusteuern, es lag doch noch eine ziemliche Strecke vor uns.
Pass?… nein, Pass steht heute keiner an…. Wenn dann nur ein kleiner…. Und einmal mehr wurde das «Pass Kriterium» erreicht… wie ihr ja wisst, bedeutet dies, hochfahren im zweiten Gang, heisst für B, es ist ein Pass auch wenn S das anders sieht 😉 Immer diese Höhenmeter…
Heute war es zum Teil recht windig und so wurde die Fahrt mit unserem «Siuberschnägg» über all die Viadukte in luftiger Höhe recht anspruchsvoll. Immer wieder wurden wir vom Wind hin und her gedrückt.
Wir waren nicht unglücklich als wir endlich an der Küste unten ankamen und den aktiven «Sakurajima» Vulkan erblickten. Er ist unglaublich imposant. Die Aschewolke, zwar nur fein, war bereits Kilometer vorher am Himmel ersichtlich.
Ohne gross noch weiter rumzukurven, steuerten wir den Hafen von «Kagoshima» an, gönnten uns erst Mal ein Apéro, bevor wir uns auf «Beizli» Suche machten. Heute mal kein Womi Dinner 😉
Wir fanden kurz darauf ein superwitziges, in einem wunderschönen alten Gebäude (400 Jahre alt), Restaurant, eigentlich ja ein Coffee Shop. Die Karte versprach jedoch auch essbares.
Ls erster Kommentar, das sieht doch aus wie in «Gigagottis Atelier» 😉 hat doch was 😉
Bereits als wir uns setzten, fiel uns auf, dass wir von oben bis unten von den Einheimischen gemustert wurden. Ein Tischnachbar kam dann kurz darauf mit 2 Gläsern und einer Flasche «Shochu» an unseren Tisch. Seine Frau schien ihn noch etwas zurückhalten zu wollen, war dann aber diejenige, die sich dann (ungefragt) an unseren Tisch setzte und zu quatschen begann. Es war so lustig, wir hatten eine wunderbar spannende Kommunikation. Etwas zwischen englisch und japanisch App. Wie sich herausstellte war der Typ der Sohn der Chefin und kurz darauf schenkte er uns die ganze Flasche «Shochu». Auch das Essen war superköstlich, wir hatten Pasta al dente gekocht, inkl. Betreuung vom ganzen Personal (ca. 10 Menschen).
Sogar die «Mama» hatte einen Riesenspass an uns. Als wir uns verabschiedeten, wurde L mit einem wunderschönen bedruckten Tuch beschenkt, natürlich mit einem Hasenbild darauf. Es soll uns Glück bringen. Alle 10 wollten uns noch einmal die Hände schütteln und winkten uns synchron zu, als wären wir «Superstars»… Es war so schön ehrlich und nahbar. So was würde uns in Europa nie passieren… klar dort sehen wir ja auch alle irgendwie gleich aus. Hier, in so abgelegenen Gegenden sind wir doch eine spezielle Spezies… 😉umso schöner, wen die reservierten Japaner (es geht noch reservierter als wir Schweizer) aus sich herauskommen und mit uns zu kommunizieren beginnen! Ja, wir fühlten uns wie kleine «Superstars» 😉
Und nun sitzen wir in unserer «Siuberschnäggbüchs» und freuen uns auf das morgige Abenteuer, wir versprechen ein ganz spezieller Abschnitt, unserer so coolen Reise.
Also, bis morgen und «konbanwa»
BLS
DAS könnte dir auch gefallen
EIN
17/07/2023
Aquatis – Bonjour la Romandie
05/10/2018