ROADTRIP IRLAND,  WOMI

SCHIIISEBACH

Mit grauem Himmel und Starkregen hatten wir heute wirklich nicht gerechnet. «Eifach nume gruusig». Einmal die Wetterapp konsultiert… nein, da war keine Besserung in Sicht. Die nächsten Tage sahen für «Wales» nicht besser aus… ausser das noch ein Strum aufziehen sollte… «na bravo»…

Erneut musste ein Schlachtplan her. Gemäss Wetterapp sah es im Südosten von England um einiges besser aus, was aber eine ziemliche Strecke bedeuten würde. Immerhin stimmte die Richtung, irgendwann müssen wir ja «Dover» sowieso erreichen.

So beschlossen wir den Regentag als Fahrtag zu nutzen. «Wales» hat uns auf Anhieb sehr gefallen, und mit dem super Wetter am Vortag, war das ein guter Einstieg und macht Lust auf mehr. Grau in Grau, sieht es aber wie überall auf der Welt aus…  Dieser Teil von UK werden wir bestimmt noch einmal bereisen, dann mit mehr Zeit und bestimmt bei besserem Wetter 😉

Bilder gab es von der Fahrt nicht viele… und so gab es für einmal einen Blog freien Abend. Was auch schön war…

Unterwegs haben wir, d.h. S, dann noch einmal unsere Pläne geändert und Bs Spontanitätsnerven nochmals etwas zusätzlich strapaziert 😉

Wir blieben unterwegs noch in einem Outlet Dorf hängen und so schritt der Tag schneller voran als geplant. S hatte keinen Block mehr x Kilometer «abzraffle» also musste eine Alternative her. Der Blick fiel auf die «Jurassic Coast» im Süden von «England». Diese mussten wir letzten Frühling aufgrund von schlechtem Wetter überspringen. Das Wetter sah vielversprechend aus und so steuerten wir «Durdle Door» an der Küste an.

B und L unterhielten mal wieder den halben Campingplatz mit ihren Soundeinlagen bevor dieser durchzogene Tag zu Ende ging. Die beiden dachten sich, wer lange fährt und sich den ganzen Tag nicht bewegt, muss am Abend noch etwas zu cooler Musik im Womi rumhüpfen… 😉

Der nächste Morgen, voller Tatendrang. Den Wecker früh gestellt, um uns den Felsbogen «Durdle Door» anzuschauen. Tür geöffnet,- und zu sehen war – nichts! Bis auf eine dicke Nebelsuppe auf Augenhöhe. So in etwas wie bei uns im Seeland im Dezember. Jetzt kriegte S die Krise… ich hätte am liebsten zusammengepackt und wäre gleich losgefahren. Sonst gibt es eigentlich immer einen Plan B bei mir, darf auch Plan C oder D sein. Heute hatte ich aber absolut keine Lust mehr mir irgendetwas rauszusuchen. Wir liessen L etwas ausschlafen und was passiert…? von einer Minute auf die andere strahlend blauer Himmel… So musste L doch noch einen schnellen Start hinlegen. Man weiss ja nie, wie lange so eine Phase dauert. Zum Glück war der Campingplatz super gelegen, so dass wir innert Kürze unten beim «Durdle Door» waren. Zur Unzufriedenheit von B durfte hier leider schon wieder keine Drohne gestartet werden. Da sind die Engländer pingelig. Drohne nein, aber Helikopter welche im 10 Minuten Takt über die Küste fliegen, kein Problem. Der Grund, weshalb Drohnen nicht erlaubt sind, sei zum Schutz der Tierwelt…eigentlich ja klar OK, aber die Helikopter…?

Meine «mimimi» Phase kam zu einem Ende und wir genossen diesen spannenden Küstenabschnitt der «Jurassic Coast».

Wir sind sicher, für L sind unsere Reisen nicht immer nur lustig, wenn schon ich den Koller kriege. Und so beschlossen wir, eine Überraschung für sie aufzugleisen. Erst mussten jedoch ein paar Abklärungen getroffen werden… später dazu dann mehr 😉

Unterdessen fuhren wir zum «Old Harry Rocks». Wo wir eine kleine Wanderung in Angriff nahmen.

Bei tollem Wetter macht es einfach Spass und die Farben hier an der Küste verschlug uns fast die Sprache.

Hier war «Dröhnele» wieder erlaubt… und so kamen wir in den Genuss von ein paar wunderbaren Bildern aus der anderen Perspektive.

OK… ein paar,- viele 😉

Auf dem Rückweg zogen ein paar Wolken auf und so beschlossen wir weiterzufahren.

Bauten mal wieder eine Fähre ein. Ganze 300 Meter, die uns 1 Stunde Umweg ersparte. «Fähre fahre isch eifach cool!»

Wir beschlossen, bis «Brighton» zu fahren und bei unserem «Lieblings Inder» zu Abend zu essen 😉 Bevor wir vom Campingplatz losliefen, trudelte dann die Überraschung ein…

L ist aufgeboten für das Handball Aufstiegsspiel am Samstag 😊 Die Freude war gross, wie man sieht. D.h. wir sind einen Tag früher zuhause als ursprünglich geplant. Das hätte nicht funktioniert mit der ursprünglichen geplanten «Dublin-Cherbourg» Fähre, jetzt sind wir jedoch flexibel und wir wussten, wie gerne sie an diesem Spiel teilnehmen würde.

Mit dem Doppeldecker Bus ging es dann rein ins Zentrum von «Brighton».

Währen einem kurzen Spaziergang genossen wir die wunderbare Lichtstimmung.

«Brighton» ist einfach speziell. Sehr lebhaft und die Menschen kunterbunt aber irgendwie sehr sympathisch.

Wir genossen ein perfektes Indisches Abendessen… Leider platzen wir danach beinhae und so liefen wir zurück zum Campingplatz… ein Verdauungsspaziergang musste einfach sein.

«Vo Schiiisebach» zu einem Traum Tag… so darf es weiter gehen 😊

Alles Liebe

BLS

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