TIME
«to say good bye to Plan B»
Aber nicht sofort und schon gar nicht auf der Stelle 😉
Erst war Einkaufen angesagt, L musste ihren Vorrat «Irn Bru» aufstocken. Dieser sollte wieder für ein Jahr reichen 😉«Irn Bru» ist das so etwas wie das schottische Rivella. L liebt dieses Getränk, deshalb kauften wir erneut zwei Kisten mit je 24 Dosen 😉
Dann setzten wir unsere Fahrt fort, immer der Küste entlang.
Das Wetter war ganz OK, immerhin kein Regen aber strahlend blauer Himmel ist uns schon lieber.
So kamen die «Seven Sisters» dieses Mal nicht ganz so schön zur Geltung wie beim letzten Mal. Auch war gerade Flut, so war es nicht möglich runter an den Strand zu gehen und einen «neuen» Stein mitzunehmen 😉 Den letzten haben wir zu einem wichtigen Anlass an «Sc» weiterverschenkt.
Das eigentliche Ziel war jedoch der Leuchtturm. Wir wollten diesen unbedingt umfliegen, genau zu diesem Zeitpunkt schien sogar kurz die Sonne, bevor sich wieder der Nebel breit machte. Und dabei hatte B zwei ganz neue Erfahrungen als Drohnenpilot. Plötzlich verschwand «Nina» einfach in den aufziehenden Wolken. Auf dem Display nur noch weiss, null Orientierung wo sich «Nina Grey» befand.
Zum Glück ist die Technik heute so weit, dass ein Blindflug trotz null Sicht sicher zu Ende gebracht werden kann. Die zweite Erfahrung ergab sich erst bei der Bilderbearbeitung der Fotos. Mit Schrecken stellte B dabei fest, dass von dem Leuchtturm hoch zur Klippe zwei Kabel in der Luft hängen, die den Turm offensichtlich mit Strom versorgen. Diese Kabel hätten definitiv das Ende von «Nina Grey» bedeuten können…zum Glück sind wir nicht hintenrum um den Turm geflogen 😉
Unsere Leuchtturm Liebe konnten wir jedoch voll auskosten 😉
Heute wählten wir eine andere Route als das letzte Mal, wir fuhren direkt an der Küste entlang, erst durch «Eastbourne»
Ein paar schmale Strassen mussten auch noch sein 😉 Es brauchte doch noch ein paar Herausforderungen heute 😉
«Hastings» waren wir auch noch nie… hier sogar mit blauem Himmel.
Kurz darauf erreichten wir schon «Dover». Während der Nebensaison fährt man hier einfach zum Check-In, wählt die nächste Fähre, welche ablegt, und 30 Minuten später geht es schon los. So macht es Spass.
Kaum auf der Fähre dann die besten News des Tages 😉unsere noch gebuchte Fähre von Dublin nach Cherbourg für morgen Abend (Freitag), wurde um einen Tag verschoben. Was bedeutet, wir können sie annullieren und kriegen unser Geld zurück. Grund soll das Wetter sein, wir vermuten jedoch dass sie die Fähren zusammenlegen, um Sprit zu sparen. Uns soll es Recht sein.
Kaum abgelegt waren wir schon in «Calais» und traten unsere Heimreise an.
Nach ca. 4 Stunden Fahrt hielten wir Ausschau nach einem Übernachtungsplatz, nicht weit von der Autobahn entfernt. Wir wurden schnell fündig, steuerten diesen an und bereits bei der Anfahrt kam uns die Gegend doch irgendwie bekannt vor. Da waren wir doch schon einmal, letzten Frühling, damals mit «Yuki». Frankreich hat ein riesiges Netz an Stellplätzen und wir schafften es unbewusst exakt 2x am selben Ort zu landen. Wir fanden es lustig 😉
Morgen (heute) geht es weiter an die letzte Etappe, besonders freuen wir uns auf unseren kleinen Kater, der dieses Mal nicht dabei war.
Alles Liebe und bis bald
BLS


