NO WORDS
needed, das Titel Bild steht für den heutigen Tag! Ganz im Zeichen des Zweiten Weltkriegs der hier in dieser Gegen den Anfang des Endes mit unglaublich viel Leid und Verlust einläutete.
Der Tag begann jedoch erfreulich mit Sonnenschein und wir durften erneut einigen Pferden am Strand zuschauen. Muss schon noch cool sein!
Der restliche Tag lief unter dem Motto «2. Weltkrieg und D-Day»…
Nach kurzer Fahrt legten wir einen ersten Stopp bei der «Pegasus Brücke» ein (viel Geschichtliches werden wir hier nicht weitergeben, falls ihr Details dazu erfahren möchtet, dann könnt ihr nach den jeweiligen Orten googlen) 😉wir sind immer noch am Verarbeiten von all den Eindrücken…
Der nächste Ort, den wir ansteuerten, war der «British Normandy Memorial».
All die Namen zu lesen die während der Invasion gestorben sind, ist beklemmend. Zu jedem Namen war auch das Alter eingemeisselt. So viele junge Leben wurden damals ausgelöscht, einfach nur traurig und sollte uns alle nachdenklich stimmen. Es könnte auch als Anregung an heutige Aggressoren dienen diesen Städten des Erinnerns öfter zu besuchen. So dachten wir auch als wir damals Hiroshima besuchten. Weshalb können heutige «Politiker» nicht aus den Fehlern vergangener Generationen lernen und bessere Entscheidungen treffen? Es ist und bleibt ein Rätsel, auf das wir auch keine Antwort haben. Aber eine Frage: weshalb brauchen wir diese Politiker überhaupt, wenn sie offensichtlich nicht in der Lage sind für und nicht gegen die Menschen Politik zu betreiben?
Die Gedenkstätte selbst ist ein «schöner» Ort, mit Aussicht auf den Ärmelkanal und wir hatten unheimliches Wetterglück.
Weiter an der Küste entlang kommt man an «Arromanches-les-Bains» vorbei. Oberhalb von diesem Ort gibt es weitere Denkmäler und eine wunderbare Aussicht auf «Arromanches».
Unser Kater währenddessen… völlig «chilled» im Womi 😉 tat gut ihn so zu sehen und brachte uns zum Schmunzeln.
Ein Bild, das einfach alles sagt, was gesagt werden muss entstand aus dem Auto, leider nicht ganz scharf, aber es muss einfach einen Platz im heutigen Blog haben!
Der letzte Stopp heute war in «Omaha». Erst beim «Amerikanischen Normandie Friedhof».
Eigentlich wie in einem wunderschönen Park.
Wären da nicht all die Kreuze, die jedes Einzelne für einen gefallen Soldaten stehen.
«Drohnenverbot» gab es erstaunlicherweise keines. Betritt man den Friedhof wird das Gepäck gescannt und unsere «Nina grey» war da natürlich mit dabei. Auch gab es keine Verbotsschilder auf dem Areal, was wir eigentlich erwartet hätten. Wir beschlossen uns einen ruhigen Ort im hintersten Teil der Anlage zu suchen, um «Nina» steigen zu lassen, da wir ja niemanden stören wollten.
Die Bilder, aus unserer Sicht der Hammer. Es zeigt die Grösse des Friedhofes gleich oberhalb dem «Omaha Beach» einer der Strände wo die Alliierten Invasion 1944 stattgefunden hat.
Für uns, war es gut diesen Ort besucht zu haben und wir hoffen das sich die Weltlage bald mal wieder verbessert und wir alle nicht in einen weiteren absolut unnötigen Krieg involviert werden! Auch durften wir, wie damals in Japan, einige Fragen der jüngeren Generation versuchen zu beantworten. Genau diese Fragen und die Antworten darauf zeigen die Sinnlosigkeit solcher «Konflikte» auf.
Und es drängt sich anschliessend die Frage auf, weshalb es der Menschheit seit Jahrhunderten nicht gelingt, Konflikte auf zivilisierte Art und Weise zu lösen. Trotz all der schmerzhaften Erfahrungen, die durch Kriege und Gewalt entstanden sind, scheinen wir immer wieder die gleichen Fehler zu wiederholen. Die Gedenkstätten, die an das Leid und den Verlust erinnern, sollten eigentlich als Mahnung dienen, Wege des Friedens zu suchen und aus der Vergangenheit zu lernen. Dennoch bleibt es ein Rätsel, warum Politiker und Entscheidungsträger oft nicht in der Lage sind, nachhaltige, gewaltfreie und menschenfreundliche Lösungen zu finden. Diese Beobachtung führt zu der ernüchternden Erkenntnis, dass es weiterhin eine grosse Herausforderung bleibt, als Gesellschaft aus der Geschichte zu lernen und einen respektvollen, gewaltfreien Umgang miteinander zu finden.
Wir fuhren danach noch kurz den «Omaha-Beach» an und spazierten entlang dem Strand, wo sich ziemlich genau vor 80 Jahren dieses unbeschreibliche Ereignis ereignet hatte. Die Bilder und die Vorstellung wie das damals geklungen, geschmeckt und sich angefüllt haben muss, werden uns noch einige Tage und Wochen beschäftigen…
Bevor es dann auf die Suche nach einem Campingplatz ging, nicht weit vom «Omaha-Beach». Gerade regnet es ein wenig aber wir denken morgen werden wir wieder von der Sonne begrüsst.
In der Hoffnung, dass es niemals wieder so weit kommt wie damals, alles Liebe
BLS


